Aufbewahrungsmöglichkeiten für Bücher heißen gemeinhin Regale. Wie die aber aussehen, ist jedem Bücherliebhaber und jeder Bücherliebhaberin selbst überlassen. Die einen wählen Billy, die anderen eine weitere schwedische Variante. Weiterlesen
Brigitte Glaser: Die ideale Buchhandlung
Die ideale Buchhandlung liegt immer in der Nähe. Sie ist eher klein und hat trotzdem ein Sortiment, das weit über die üblichen Bestseller hinausgeht. Dort riecht es nach Büchern, dort schmökern Menschen in Büchern. Dort arbeitet eine Buchhändlerin oder ein Buchhändler, die oder der wirklich Ahnung von Büchern hat, diese mit Passion verkauft und leuchtende Augen kriegt, wenn er oder sie von Neuentdeckungen oder alten Schätzen aus der Buchwelt erzählt.
Wir spinnen! Blogging is fun for beginners
Mila Lippke: Alles Liebe zum Mutterkampftag
Wir Kinder töpferten Wochen im voraus Aschenbecherähnliche Gebilde in Kita und Schule. Meine Oma stand den ganzen Tag über in der Küche, kochte, backte und spülte nachher Geschirrberge ab. Einmal bekam sie von der Familie einen Schnellkochtopf geschenkt. Meine Mutter wiederum legte keinen gesteigerten Wert auf diesen Tag, der sie immer an die Gebärmaschinen-Propaganda der Nazis erinnerte. Dabei war der Muttertag ursprünglich mal Ende des 19. Jahrhunderts von der Friedensaktivistin und Schriftstellerin Julia Ward Howe als Protesttag gegen den Krieg initiiert worden. Weiterlesen
Mila Lippke: Mein Wanderbuch/ Logbucheintrag Nr.8
Eigentlich schicke ich meinen Roman “Morgen bist du noch da” quer durch die Welt (nun ja, in der Schweiz und Österreich war es schon, wenn es bislang auch hauptsächlich in Berlin weilte…), damit die unterschiedlichen Leserinnen und Leser Spuren darin hinterlassen können. Jetzt ist das Buch kurz mal wieder zu mir gereist, bevor es weiter zu Petra gewandert ist…
Und was soll ich sagen? Es ist WUNDERSCHÖN. Weiterlesen
Wir spinnen: Beate Sauers Rezept gegen Schreibblockaden
Anders als Mila Lippke kann ich leider nicht sagen, dass ich noch niemals an einer Schreibblockade gelitten hätte. Von 2000 bis 2001 litt ich fast ein Jahr lang daran. Während dieses Jahres schrieb ich zwar immer weiter – aber ich wusste unterschwellig, dass das, was ich zu Papier brachte, nicht das war, was ich eigentlich schreiben wollte. Ich schrieb gewissermaßen an meinem Text „vorbei“. Weiterlesen
Mila Lippke: Bücher-verschenk-Aktion
Der 8.Mai. Heute ist der “Tag der Befreiung vom Faschismus” (na ja, schön wär’s, wenn es wirklich keinen Faschismus mehr gäbe, aber ein Tag zum Feiern bleibt es ja trotzdem). Das will ich zum Anlass nehmen, um einen Klassensatz meines historischen Romans “Mehr zu fürchten als den Tod” an eine Schule/ Schulbibliothek zu verschenken.
Wir spinnen: Ulrike Rudolphs Rezept gegen Schreibblockaden
Schreibblockaden habe ich nicht. Hab ich lange gedacht, weil ich ständig was schreibe. Es gibt kaum weiße Blätter in meinem Leben. Jede Menge Techniken, wie die, die Mila und Brigitte erwähnt haben, helfen, wenns mal hakt zwischen zwei Büchern. Aber das hilft nicht immer. Denn bei mir hat “Schreibblockade”, wenn es denn so etwas gibt, etwas mit Zweifeln zu tun. Und die sind immer an ein konkretes Projekt gekoppelt.
Mila hat sie schon erwähnt, die Zweifel oder Schwächen im Projekt, seien es nun die Figuren, ihre Motive, die Logik hinter dem Plot, die Spannungsbögen usw. Wenn alles stimmt, gibt es kein Halten. Bei grundlegenden Zweifeln aber helfen Schreibübungen gar nicht weiter. Denn es ist eher eine Denkblockade oder eine Blindheit dem eigenen Projekt gegenüber, und da hilft nur Abstand. Weiterlesen
Wir spinnen: Mila Lippkes Rezept gegen Schreibblockaden
Schreibblockaden? Hab ich nicht. Wer das jetzt für Koketterie oder Aufschneiderei hält, liegt in Wahrheit völlig daneben.
Ich sitze nie, aber auch wirklich niemals vor der berüchtigten weißen Seite und kann nichts schreiben. Weil ich mich selber überliste, indem ich einfach schreibe. Egal was. Und wenn’s nur Rechercheergebnisse sind, die ich hintereinander wegtippe. Und weil ich einfach drauflos schreibe, klappt’s dann auch mit dem “richtigen” Schreiben. Scheint wohl ein unterbewusster Prozess zu sein. Mensch darf die Ansprüche bloß nicht von Anfang an zu hoch hängen. Nachher tut Anspruch wiederum gut, sonst würde ich ja nichts mehr am Text verändern, aber vorher ist er: PURES GIFT! Weiterlesen
Wir spinnen: Brigitte Glasers Rezept gegen Schreibblockaden.
Schreibblockaden können jede von uns leider immer wieder heimsuchen. Fast möchte ich sagen, sie sind so eine Art Berufskrankheit von Autoren. Ein Patentrezept hat noch keine von uns gefunden, deshalb kann ich auch auf meines keine Garantie geben. (Sogar bei mir selbst hilft es nicht immer!) Wer es aber trotzdem ausprobieren will, nur zu.
Man nehme: Einen Park, einen Wald, einen Fluss oder See, fußläufig erreichbar. Eine eigene Textpassage, die man für sehr gelungen hält oder einen Text, den man grottenschlecht findet. (Muss kein eigener sein). Ein Telefon. Ein scharfes Messer. Außerdem ein gerüttelt Maß an Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen, eine kräftige Prise Gelassenheit und Humor a gusto. Weiterlesen







